Oxkintok

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Erstbesuch am 24.2.2014

Bemerkenswert:

  • bereits in der Klassik bedeutsam, Reste von Inschriften
  • sehr spezieller "Sensationsfund"
  • Labyrintherkundung
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Auszug aus dem Blog-Archiv "Mayaland-Tour 2014"

Der 24.2.2014 war unser siebenter Expeditionstag. Nachdem wir ein reichhaltiges Frühstück in Santa Elena sowie den Besuch der am Morgen noch fast menschenleeren Mayastadt Uxmal genossen hatten, brachen wir zur Stadt X auf. Den Namen des Ortes möchte ich hier nicht nennen, um diese vor einem unüberschaubaren Ansturm von Abenteurern oder gar Kunstdieben zu schützen, der aufgrund unseres spektakulären Fundes einsetzen könnte. Kurz vor Mittag als die Sonne bereits sehr hoch stand, begannen wir die ersten Strukturen zu identifizieren. Der betrachtete Komplex war sehr stark überwachsen. Hier werden die Archäologen und Restauratoren noch viel zu tun haben. Jens ging etwas voraus. Ihn störte der dichte Bewuchs des Bodens der künstlichen Plaza nicht so wie mich. Obwohl ich nun schon das fünfte Mal mit ihm das Mayaland bereise, habe ich immer noch großen Respekt vor jenen Insekten und Reptilien, die einem Sandalenträger wie mir im wahrsten Sinne des Wortes die ganze Tour vermasseln können. Immerhin reichte mir das Buschwerk bis zum Bauch, weshalb ich den Boden vor jedem Schritt ganz besonders in Augenschein nahm. Vielleicht war es genau dieser Umstand, der mir gleich den ganz besonderen Fund bescheren sollte. Nein, ich bücke mich üblicherweise nicht wegen jedes Steines. Diese gibt es ja tatsächlich wie Sand am Meer im großen Mayaland. Es war ein Gemisch aus besonderer Neugier und Intension, als ich den handballgroßen, spannend aussehenden Stein fand. Ich griff zu, ohne zu wissen, dass sich auf der Rückseite ein Skorpion versteckte. War ich froh, dass ich nicht draufgegriffen habe.
Mindestens genauso froh war ich, als ich später beim Ablegen des Steins nicht auf die unmittelbar vor mir befindliche Schlange getreten bin. Es war nicht nur die größte Schlange, die ich je im Mayaland gesehen habe, möglicherweise auch eine der giftigsten. Ob ich nun tatsächlich die Bekanntschaft einer Lanzenotter machte oder ob es nur eine Klapperschlange war, bleibt ungewiss. Gewiss ist dagegen, dass ich noch einmal Glück hatte. Meine Gewohnheit, mit Sandalen im hohen Gras oder Gestrüpp zu spazieren, hätte hier ganz schön ins Auge gehen können.
Über den speziellen Fund wird später bzw. an anderer Stelle zu reden sein.

zum Blog auf www.faszination2012.de